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Julius Billeter
Julius Billeter wurde am 14. Oktober 1869 in Igis
GR geboren. Sein Vater war Bürger von Männedorf und mit Barbara
Zweifel von Linthal verheiratet. Sie hatten zehn Kinder. Fünf starben
früh. Die übrigen zogen mit ihren Eltern 1884 in die Vereinigten
Staaten. Der 22-jährige Julius Billeter vermählte sich am 24. Juni
1891 mit Maria Emilie Wilker aus Wädenswil ZH. Nur vier Tage nach
ihrem 18. Geburtstag fand die Hochzeit in Logan (Utah) statt.
Maria Emilie, deren Familie 1844 in Flumenthal eingebürgert worden war, gebar
ihrem Mann fünf Kinder. Während die ersten zwei in Salt Lake City zur Welt
kamen, wurden die drei übrigen in Veltheim bei Winterthur geboren. Einen Sohn
liessen sie Wilhelm Tell taufen. Julius Billeter und seine Frau und Kinder
verbrachten viele Jahre in der Schweiz, wo er sein Leben vor allem der Familienforschung
widmete. Er starb im 88. Lebensjahr am
9. Juli 1957 in St. Gallen. (Nach J. Billeters eigenen Angaben und solchen
des Zivilstandsamts Männedorf und des Staatsarchivs des Kantons Zürich)
In mehreren langen Aufenthalten in der Schweiz erforschte Julius Billeter in
seinem ihm eigenen Stil rund 3000 Familien. Dazu benutzte er fast ausschliesslich
die Tauf-, Ehe- und Sterberegister der Pfarreien und die Zivilstandsregister
der Gemeinden. Seine Aufzeichnungen zu den einzelnen Familien umfassen oft
mehrere Jahrhunderte, einschliesslich des 20. Dazu benutzte er Blätter
im B5-Format, die mit seiner sehr kleinen Handschrift bis zum Blattrand ausgenutzt
wurden. Auf diese Art und Weise hat er etwa 72'500 Blätter beschrieben,
oft auch mit Bleistift, und auf jedem Blatt Daten von etwa 20 bis 40 Personen
notiert. Bei 25 Personen je Blatt ergibt dies etwa 2 Millionen Personendaten,
was rund einem Viertel der gegenwärtigen Einwohnerzahl der Schweiz entspricht.
Ein immenses Lebenswerk!
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