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Billeters Datensammlung
Zu Julius Billeters Arbeiten sind einige
Hinweise betreffend Genauigkeit und Mängel angebracht. Bei einer
solch gewaltigen Menge von handgeschriebenen Personen- und Ortsnamen
sowie Lebensdaten ist es nicht verwunderlich, dass bei der Überprüfung
Mängel und Fehler entdeckt wurden. Jede Ahnenforschung kann Fehler
bergen! Zuweilen haben sich bei J. Billeter aber nicht nur Übertragungsfehler
eingeschlichen. Kritisch zu betrachten sind vor allem die Kinderzuweisungen
zu den Eltern, insbesondere bei sehr häufig vorkommenden Vornamen
wie Johann, Christian, Jakob und ähnlichen. Bei fehlenden Angaben
der frühesten Familienglieder hat Billeter die ersten Daten oft geschätzt,
aber nicht immer mit «about» gekennzeichnet. Der Benutzer tut gut
daran, diese und andere Daten nicht unüberprüft aufzunehmen.
Die Qualität der Arbeiten J. Billeters ist
unterschiedlich, einmal sehr gut und genau, dann wieder flüchtig
und zur Vorsicht mahnend; dies gibt schon die Schreibweise zu
erkennen. Nicht alle Arbeiten der Sammlung sind von der Hand
Billeters geschrieben worden. Wenn eine Familie nicht bis zum
Zeitpunkt der Abschrift ausgezogen wurde, ist der Grund für das
Fehlen weiterer Angaben nicht erwähnt. Das Bearbeitungsdatum
bzw. das Abschlussdatum der Arbeit wird nicht angegeben, weshalb
auch einzelne Familien in der Zwischenzeit ausgestorben sein
können.
Bei den meisten Aufzeichnungen fehlen die Quellenangaben
(Kirchenbuch, Band, Seitenzahl usw.). Auch hat J. Billeter nicht
immer die vorhandenen Geburts-, Heirats- und Sterbeorte aufgenommen.
Es ist wohl begreiflich, dass er sich bei dieser Fülle von Aufzeichnungen
auf eine begrenzte Datensammlung festlegte. So hat er beispielsweise
Tauf- und Trauzeugen weggelassen. Dennoch ist Billeters Schaffen
hervorragend und sehr eindrücklich und wird auch in Zukunft manchem
Genealogen nicht nur als Wegweiser gute Dienste leisten.
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