DNA in der Familienforschung – lohnen sich DNA-Tests?
Der Referent, Dieter Lütolf betreibt Ahnenforschung und ist Mitglied der Zentralschweizerischen Gesellschaft für Familienforschung (ZGF). Der Referent Walter Amsler wird in einem zweiten Teil seine positiven Fallstudien mit DNA vorstellen.
Ziel ist es, dem interessierten Zuhörer eine Entscheidungshilfe zu geben, ob DNA für seine Familienforschung nützlich sein könnte. Bei YDNA beispielsweise soll die Suche nach unbekannten Vätern mit dieser Hilfe diskutiert werden.
Der klassische Familienforscher studiert geduldig alte Kirchenbücher oder andere genealogische Quellen und baut so seinen Familienbaum auf. Es kommt aber jeder einmal an einen Punkt, an dem er nicht mehr weiter weiss; oft, weil weiterführende Quellen fehlen oder die Fährte durch ein «unerwartetes Familienereignis» unterbrochen wird. An diesem Punkt soll die DNA das Problem lösen. Mit dem Motto: «Say goodbye to brick walls» verspricht ein Anbieter von DNA-Tests, mit den Resultaten ohne Probleme einen Stammbaum erstellen und mit Leichtigkeit weitere Verwandte finden zu können. Aber auch sonst soll die Familien-Forschung durch DNA wesentlich einfacher sein. Im Gegensatz dazu findet man Presseartikel, die behaupten, dass die Ergebnisse von DNA-Tests ungenau seien, das ganze System nur eine Abzocke sei, welches zudem den Datenschutz missachten würde. Was stimmt nun? Der Referent behandelt vor allem die folgenden Fragen und wird sie für genealogisch Interessierte in einen verständlichen Kontext stellen:
- Was kann ein DNA-Test (und was eben nicht)?
- Wie zuverlässig sind die Resultate?
- Bekommt man Hinweise, die sonst nicht zu finden sind?
- Wie geschieht das alles in der Praxis?
- Wie steht es mit dem Datenschutz?
